
war spannend, hätte aber besser sein können... - Ich stimme im Grunde den anderen Bewertungen zu, die diese Dokumentation als sehr sehenswert empfehlen. Das war die erste Everest-Doku, die ich bisher gesehen habe, daher kann ich sie nicht mit anderen vergleichen. Trotzdem denke ich, dass die Bilder einen gewissen Eindruck von der gesamten Wegstrecke, vom Basislager bis zum Gipfel, vermitteln. Dass der Anteil an Aufnahmen aus den großen Höhen zu gering ausgefallen ist, finde ich nicht. Auch hektisches Zoomen der Kamera, wie kritisiert, konnte ich nicht feststellen.Es stimmt jedoch, dass längere Naturaufnahmen, Aufnahmen vom Berg oder besonderen Stellen, fehlen. Die Gewichtung liegt leider zu sehr bei dem Filmen der Teilnehmer im Interview-Stil. Aufnahmen, die die Teilnehmer in der Bewegung filmen gibt es natürlich reichlich, es wird dabei aber leider kein Wert darauf gelegt einen umfassenden Eindruck vom Gelände oder von Klettertechniken zu vermittelt, dazu erfolgen die Schnitte zu schnell oder die Aufnahmen geben solche Einblicke einfach nicht her.Was mich zu Anfang irritiert hat, ist die Art der Aufmachung der Doku.Sie ist doch sehr amerikanisch. Manchmal glaubt man, dass alles sei nur ein einziges gepose, Emotionen nur gespielt, gefährliche Situationen nur gestellt, als gäbe es ein Drehbuch und die Teilnehmer würden Rollen spielen... unglaubwürdig, fast wie ne Soap. Spätestens ab den Passagen hinter dem 1. Hochlager verliert sich jedoch dieser Eindruck. Die Protagonisten wurden natürlich von einheimischen Bergführern (Sherpas) begleitet, zum Teil getragen, aber trotzdem merkt man, dass ab den großen Höhen die Gefahr und die Situation schon echt sind(ohne zu viel verraten zu wollen) und keinen Platz mehr für allzu viel Schauspielerei lassen.
Hollywoodstreifen nach wahren Begebenheiten - Ich möchte mal Kritik an diesem Film loswerden!! Ich war genervt von diesen ewigen Scenenwiederholungen die z.B. x-mal beschrieben was für Schrauben und Platten doch der Hollywoodbiker nach seinem Mopedunfall im Körper hat. Außerdem würde ich diesen Film eher in die Schublade reißerischer Hollywoodstreifen nach wahren Begebenheiten stecken als Dokumentation über den höchsten Berg der Erde. (So stehts auf der Hülle)Erschreckend welche Deppen da auf Kosten der Sherpas den Berg hoch und runtergezogen werden. 1/3 aller Everesttoten sind Sherpas. Ich finde den FILM zwar spannend aber er ist nicht so wie ich mir das erhofft hatte. Wenig Detailinfos zu Material oder Techniken. Zeitsprünge in der Aklimatisierungsphase. Kein Film für Bergsteiger!
Diese Dokumentation setzt Maßstäbe! - Ich habe zahlreiche Bücher und Dokumentationen über den Everest gelesen und gesehen. Diese Doku ist mit Abstand das Beste! Dies ist z.B. die erste Doku, die einem wirklich detailliert die (Nord)Route zeigt. Trotz unzähliger Bücher und Filme wurde einem bislang nie so richtig klar, wie die Strecke konkret aussieht, und was es bedeutet, wenn nur ein einziger Bergsteiger nicht vorankommt. Hat man zwar alles schon oft gelesen, aber nirgends so plastisch gesehen (vgl. etwa die ausführlichen Schilderungen der Staus an den einzelnen Steps). Ich will jetzt gar nicht aufzählen, was an der Doku noch alles toll ist. Also auch von mir volle 5 Punkte. Lediglich eine kleine Kritik, oder besser ein Wunsch an künftige Dokus. Neben all den wunderbaren Bildern und Infos möchte ich auch wissen, welche psychischen und physischen Voraussetzungen eigentlich konkret gegeben sein müssen, um solche Anstrengungen erfolgreich zu bewältigen. Es gibt ja immer wieder Kritiker, die behaupten, da könne eigentlich jeder rauf, sofern er über die finanziellen Mittel verfügt. Klettertechnisch, so die Meinung, soll der Everest wohl nicht so schwierig sein. Daher wahrscheinlich die Kritik der echten Bergsteiger an den vielen so genannten Amateuren. Die mit der Höhe verbundenen Anforderungen dürften es aber in sich haben. Vor diesem Hintergrund hätte ich mir noch viel mehr Infos zu den Jungs gewünscht. Klar, es sind 2 DVDs!, es gibt also jede Menge Infos: Einer ist bei der Feuerwehr, rennt berufsbedingt mit schwerer Ausrüstung Treppen rauf. Der Däne bereitet sich vor, indem er mit schwerem Gepäck joggt. Trotzdem, was machen die Jungs sonst noch so? Was für Fitness-Werte haben die? Z.B. Tim, der Biker oder der ältere Franzose? Die werden in der Doku fast als Deppen dargestellt, fast wie Typen, die sportlich nichts drauf haben. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, es geht der Doku um den Nachweis, dass man trotz größter körperlicher Gebrechen rauf kommt. Spektrum reicht von Asthma bis hin zu Beinamputation und sonstigen Folgen von Unfällen oder Krankeiten. Letztlich also alles nur eine Frage des Willens - oder eben doch auch der Physis? Welche Zeit z.B. laufen die Jungs beim Marathon? Wie sieht es mit der Kraft aus? Machen die 50 Klimmzüge am Stück? Solche Infos würden helfen, die Anstrengungen noch etwas besser beurteilen zu können. Denn ehrlich gesagt, wer kann schon einschätzen, was es heisst, wenn die Temperatur auf -40 Grad fällt, oder der Sauerstoffgehalt nur noch so und so viel Prozent beträgt. Ich laufe Marathon, bin aber kein Bergsteiger, war noch nie in solchen Höhen, kann also überhaupt nicht beurteilen, ob das, was man liest oder sieht, authentisch ist oder nicht. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Die Doku ist sagenhaft, unglaublich spannend und beeindruckend, und lässt einen nicht mehr los. Und zugleich entsteht der Wunsch, noch viel mehr zu erfahren ....
Konnte gar nicht mehr aufhören - Wem In eisige Höhen von Krakauer gefallen hat, der sollte hier zugreifen. Nur weil ich am nächsten Tag Aufstehen musste, habe ich nach Folge drei pausiert. Dann aber am nächsten Tag in einem Zug zu Ende gekuckt. Mann kann gar nicht mehr aufhören: Wer schafft s, wer nicht? Kommen alle wieder gut runter? Gigantische Bilder vom Berg und der Umgebung. Qualität Bild/Ton erste Sahne. Scheiße, will auch dort hin. Wenn s nur nicht so gefährlich und teuer wäre. Hm, ok, ich schau mir lieber die DVD noch mal an... :-) PS: Wann kommt eigentlich Season 2 (Everest - Rückkehr in eisige Höhen DVD) auf DVD raus?
Ich kann die vielen guten Bewertungen nicht nachvollziehen.. - Als selbst bergsteigender Mensch schaue ich mir natürlich auch gerne Filme zu diesem Thema an. Auf Grund der vielen guten Kritiken habe ich mir diese DVD- Ausgabe gekauft...Fazit. Reisserisch, sensations- versprechend, kaum informative Doku, die wohl eher ins private Werbefernsehen passt. superkurze Szenen, immer wiederholt, Zoom in- zoom out am laufenden Band- man bekommt ja Kopfschmerzen davon.Und der Inhalt: Ein geschäftstüchtiger Halb- Bergsteiger jagt irgendwelche Verrückten ( Beinamputierte, Rekordsüchtige, Krebspatienten usw.) auf den Everest. Unverantwortlich das ganze. Und dann noch einen Film draus machen- mit kaum Inhalt und null Geschmack. Vom Bergsteigen und von diesem Berg kriegst Du nix mit. Keine halbwegs annehmbaren Landschaftsaufnahmen, keine Technik des Aufstiegs, nix. Angeblich wurden 250 Std. Filmmaterial abgedreht. Auf der DVD hat der Cutter wohl nur den Abfall verwendet. Das würde auch den abstrusen Zoom und Szenennonsense erklären. Also nicht kaufen. EnttäuschendÜbrigens wer ist den schon Russell Brice? Unter Bergsteigern nicht unbedingt der Größte.